Der Diplom-Geologe Firouz Vladi berichtete am 19. Februar 2026 im Museum im Ritterhaus über die eiszeitliche Fauna um Osterode.
Welchen Mut (und Hunger) hatten unsere frühen Vorfahren, die in der letzten Eiszeit am südwest-lichen Harzrand vor ca. 30.000 Jahren riesige und gefährliche Tiere jagten: Höhlenlöwen- und -bären, Mammute, Wollhaarnashörner, Riesenhirsche, Säbelzahntiger und Hyänen! Was kreucht und fleucht musste damals in der baumlosen Tundra den Hunger der frühen Jetztmenschen, des Homo sapiens stillen, auch Schneehasen, Murmeltiere und Lemminge. Sie haben das Waidwerk der Neandertaler nur fortgesetzt, die in der Einhornhöhle nach Bären jagten. Der Referent berichtete über Klima und Tierwelt der Eiszeit und ging auch auf die Frage ein, wer oder was all diese Tiere, die ja heute nicht mehr vorkommen, verschwinden ließ.